Analoge Bildersammlung #8



Visiting Stuttgart







sunny autumn days





some snow in the morning and frozen blossoms




my succulents and a burning morning sky





  • Januar 11, 2019

Buchrezension - My Dead Sister's Lovestory

My Dead Sister's Lovestory von Lea Melcher.
[WERBUNG | VERLINKUNG | unbezahlt] 

Nach fast einem Jahr melde ich mich hier zurück, aber nicht wie gewohnt mir Bildern, sondern mit Worten. Über meinen texterischen Schatten springe ich für die liebe Lea Melcher und rezensiere ihr kürzlich erschienenes Buch 'My Dead Sister's Lovestory'.


Klappentext: **Manchmal musst du alles verlieren, um zu erfahren, was es dir bedeutet...** 
Antonias große Schwester Zoe war immer die Coole, die von allen bewundert wurde. Sie war es, die sich über Regeln hinwegsetzte und für ihre Überzeugungen eintrat. Doch nun ist sie tot, gestorben bei einem Autounfall. Für Antonia bricht eine Welt zusammen. Alles, was ihr bleibt, ist ein Tagebuch, von dessen Existenz sie bisher nichts ahnte, und das Bewusstsein, dass sie ihre Schwester nie wirklich gekannt hat. Wie kann es sein, dass der Wagen ungebremst gegen einen Brückenpfeiler krachte? Und was verband Zoe mit Max, dem angesagten Musiker, der mit ihr im Auto verunglückte? Zusammen mit Theo, Max’ geheimnisvollem jüngeren Bruder, macht sich Antonia auf die Spur einer verborgenen Liebesgeschichte – und dabei erfahren beide mehr über sich, als sie jemals für möglich gehalten hätten...



»Ich wär gern in allen möglichen Welten, nur nicht in dieser.«
- Lea Melcher

'My Dead Sister's Lovestory' war ein Buch welches mich emotional tief berühert hat. Verpackt in zwei Liebesgeschichten, hat sich Lea an ein starkes Thema gewagt - den Verlust eines Geschwisterteils. Lea schafft es, den Leser bis zum Ende mitzureißen. Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen. Ich konnte es einfach nicht aus den Händen legen und wenn, dann nur um mit den Tränen zu kämpfen oder weil ich einen Moment zum Nachdenken brauchte, gerade so lange bis ich die Spannung nicht mehr aushalten konnte und weiter lesen musste.

Neben vielen sprachlosen Momenten, die ich während des Lesens hatte, gibt es doch tatsächlich einen Kritikpunkt von mir. Jedoch bezieht sich dieser nur auf das äußere Auftreten des Buches und tut der Geschichte Qualitativ keinen Abstrich. (Als rein visuell arbeitender Mensch muss ich ja auch die Verpackung der Geschichte betrachte :p )Ich finde es schade, dass das Buch durch seinen Titel und das Coverbild einen sehr schnulzige Liebesgeschichte vermuten lässt (zumindest für mich). Rein Formal sind Cover und Titel gut gewählt. Der Titel 'My Dead Sister's Lovestory' bringt auf den Punkt, worum es in der Geschichte geht. Auf dem Titel sieht man den Umriss einer Frau, sowie im Hintergrund handgeschriebene Textzeilen und die Brücke. Alles Elemente, die eine bedeutende Rolle in der Geschichte spielen. Aber im Ganzen werden sie der Geschichte nicht gerecht. Sie wirken zu oberflächig, zu schnulzig, zu sehr nach einem Buch, bei dem man während des Lesens eine rosarote Brille aufzieht und dann ist für den Moment alles gut. Das finde ich sehr schade, viel schöner und auch passender finde ich die Illustrationen von Lea selbst. Diese harmonieren wunderbar und runden die Welt in 'My Dead Sister's Lovestory' perfekt ab. Sie hat während bzw kurz nach Fertigstellung des Buches viele Illustrationen angefertigt, welche stilistisch wunderbar zu ihrem Buch passen. Ebenfalls wird der ein oder andere illustrierte Moment dem Leser bekannt vorkommen.

Wir schön fände ich es, wenn es irgendwann eine Printversion des Buches gäbe. Das Cover gestaltet wie das Tagebuch von Zoe und im Inneren des Buches ab und zu (nicht für jedes Kapitel, ein bisschen Fantasie darf dem Leser bleiben!) eine weitere schwarz weiß texturierte Illustration von Lea! Es wäre wunderbar, ein Buch geschrieben und visualisiert von der selben Person.

Ich habe Lea über Instagram kennen lernen dürfen. Ihr Account hatte mich gleich verzaubert, ich war neugierig, was für eine Person hinter den Fotos steckt und als sie ihre ersten Illustrationen zeigte, war ich total hin und weg. Über beide Ohren habe ich gestrahlt, als ich ihr Buch dann rezensieren durfte. Auch wenn ich am Anfang nicht so richtig wusste, was mich da erwarten wird und ich schon Angst vor einer triefenden Liebesschnulze hatte, hat mich das Buch einfach nur umgehauen. Ich wurde nicht enttäuscht, ich habe mit Toni mitgetrauert, Tränen vergossen, mein Herz wurde schwer und ich habe mir einfach gewünscht, dass dies nie, niemals jemandem jemals passiert.
Von mir eine absolute Leseempfehlung für all die, die gefesselt waren von Büchern wie"Tote Mädchen Lügen nicht". Hinreißend, poetisch und fesselnd von Anfang bis Ende.

Ihr findet das Buch hier bei Amazon klick.
Lea hat auch einen Buchtrailer erstellt, den findet ihr hier auf youtube klick.

Habt viel Spaß beim Lesen des Buches, haltet eure Taschentücher in Griffnähe!

P.S.: Wenn wir alle ganz lieb die Daumen drücken, gibt es vielleicht tatsächlich irgendwann eine Printversion mit ein zwei Illustrationen!

Dieser Beitrag findet in Kooperation mit Lea Melcher statt, das Buch wurde mir dabei als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
  • Januar 03, 2019

Artsy October

Every October, artists all over the world take on the Inktober drawing challenge by doing one ink drawing a day the entire month.
I created Inktober in 2009 as a challenge to improve my inking skills and develop positive drawing habits. It has since grown into a worldwide endeavor with thousands of artists taking on the challenge every year.
[Jake Parker]
Und da stand er auch schon wieder vor der Tür, der Oktober - 31 Tage, 31 Zeichnungen. 

Vor drei Jahren nahm ich schon einmal am Inktober teil, mit einigermaßen zufriedenen stellenden Ergebnisse. Die vollen 31 Zeichnungen schaffte ich zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht, aber ich fand es wunderbar, wie nach gerade Mal einer Woche eine alltägliche Zeichenroutine entstand. Ich setzte mich Abends an meinen Schreibtisch, entweder nur mit einer Tasse Tee oder gleich einer ganzen Kanne. Und dann...mit jeder Minuten, jedem weiteren Strich, mit jeder weiteren Farbe versank ich in den Bildern. Immer ein Stückchen mehr. Rückblickend waren diese Stunden am Abend sehr friedlich und ruhig.

So nahm ich mir fest vor, dieses Jahr wieder am Inktober teil zunehmen. Aber leider ging mein Plan nicht auf. Der Oktober war geprägt von der Uni, meine Thesis lief auf Hochtouren und ich war froh, wenn ich in den wenigen freien Minuten keinen leuchtenden Bildschirm vor meiner Nase hielt, nicht ihn unnatürlich verbogener Haltung auf einem Stuhl saß, keinen Stift führte und meine Augen nichts erfassen mussten. Und so fand nur an den Wochenenden die Muse anklang bei mir, einen Stift in die Hand zu nehmen und Linien, Kreise und Flächen zu Papier zu bringen. 


Ich hatte wenig Lust mir vor dem Zeichnen immer erst noch meinen Platz, mit Farben, Stiften, Pinseln, etc. herzurichten und arbeitete deswegen nur digital. Ich borgte mir dafür das Tablet meiner Eltern . Digital zu zeichnen auf einem Tablet war für mich eine völlig neue Erfahrung. Es geht viel schneller, als  herkömmlich mit Papier und Stift. Durch die vielen Ebenen, auf denen man zeichnen kann, kann man präziser und genauer arbeiten und so oft etwas ausbessern, bis man damit zufrieden ist. 

Hier also meine ersten digitalen Zeichnung:

First try - tjajaja immer diese Nasen..



3 Zeichnungen statt 31 sind es dann doch geworden. Aber es kommen in Zukunft mit Sicherheit noch mehr!

Eure Julia :)
  • Oktober 25, 2018

Spring In Our Neighbourhood

That sweet smell of spring,
That buzzing of the first insects,
That feeling of the first sunrays.
 🌷  ☀




  • April 20, 2018

Analoge Bildersammlung #7

Photo-Diary – 5 Tage Wiesbaden



Für Sommermenschen ist es etwas gewagt im Februar Urlaub zu machen. Dennoch taten wir es und nahmen uns eine Woche frei. Ein Städtetrip mit Olaf kam bei dem kalten Wetter nicht in Frage und unsere Motivation weg zu fahren hielt sich auch in Grenzen. So entschieden wir uns, eine entspannte Woche zu Hause zu verbringen und meine Studienstadt Wiesbaden mit ihrer Umgebung zu erkunden.

St Elizabeth's Church, Wiesbaden

Walking around beautiful houses
Heimathafen Wiesbaden // Cup of hot tea


Neroberg Wiesbaden

Vivarium Zoo Darmstadt

Sonnenschein ...

... im Wald genießen.

  • Februar 25, 2018

Throwback 2017

2017 war ein Jahr, indem ich vieles erlebt habe. Ich war unterwegs auf Reisen, habe eine komplett neue Kultur kennen gelernt, vieles ausprobiert und in meiner persönlichen, sowie beruflichen Entwicklung große Fortschritte gemacht. 2017, ein Jahr gefüllt mit Momenten, Gedanken, schlechten wie guten.

Ich habe mich von Freunden entfernt, aber auch wieder zusammengefunden, neue private Projekte gestartet, die einen wurden erfolgreicher, die anderen sind im Sand verlaufen und werden wohl nie ein Ende erreichen.

Doch im Rückblick kann ich sagen, 2017 war ein durchaus erfolgreiches Jahr und ich kann mir nur wünschen, das mich in Zukunft das ein oder andere Jahr genauso bereichern wird.
Hier das Jahr in Bildern zusammengefasst:

Das erste Abenteuer begegnete mir schon im Januar, ein Wochenende mit der Familie im Schnee tollen. Auch wenn mich an diesem Wochenende, die Uni gedanklich sehr im Griff hatte, stecken in mir noch immer Erinnerungen von Rutschparien den Berg runter und das unglaubliche Staunen, der gigantischen Schneemassen (Schnee ist in meinem Leben immer eher nicht vorhanden gewesen. Ich führe schon einen Freudentanz auf, wenn nur eine Schneeflocken den Weg vom Himmel zum Boden findet).

Ein Ausflug im Februar zu meiner Oma, ließ mich ein weiteres mal über ihr grünes Paradies staunen. Überall im Haus hängen und stehen Pflanzen, kreuz und quer. Ich liebe es, bei meinen Großeltern auf Entdeckungstour mit meiner Kamera zu gehen. Auch bekomme ich bei jedem Besuch neue Inspirationen, werde auf neue Pflanzen neugierig und vielleicht kommt ja der ein oder andere Steckling mit mir nach Hause.

März, ein Monat der bis zum letzten Tag meine volle Konzentration an der Hochschule einforderte. An meinen freien Tagen schenkte er mir wunderbare Sonnenmomente und schöne Abendspaziergänge, während denen ich den Frühling kaum abwarten konnte.

Sebastian hatte den ganzen Winter an unserem Olaf gebaut. Mit tatkräftiger Unterstützung von seinem Vater wurde der kleine fahrbare Metallkasten in einen kuschelig gemütlichen Campingbus verwandelt und Anfang April unternahmen wir unseren ersten Ausflug. Entlang der Mosel ging es von Treis-Karden, über Burg Eltz nach Bernkastel-Kues, weiter Richtung Trier und dann wieder zurück nach Hause. Es waren 3 Tage, in denen wir uns treiben ließen, spontan durch die Gegend tuckerten. Entfernt von den heimatlichen Verpflichtungen, gab es keinen Zeitplan einzuhalten. Unser Wunsch nach einer längeren Auszeit wurde in jenem Kurzurlaub gößer und wir fieberten dem Sommer entgegen.

2017 brachte nicht nur Erfolge mit sich, so habe ich im Mai eine neues privates Projekt gestartet, welches im Sommer leider schon endete. Ich schaffte es nicht jeden Monat Zeit für ein Shooting zu finden und so entstanden zu viele Lücken, in denen keine Fotos gemacht wurden. Jedoch könnt ihr die entstandenen Bilder unter »TheBeginningOfEveryNewMonth betrachten.

Die Urlaubszeit begann mit einem Roadtrip. Sebastian und ich sind in Begleitung mit unserem Olaf durch den Süden Deutschlands und den Norden Italiens gereist. Wir haben die Gegend um den Bodensee mit Konstanz, Friedrichshafen und dem Affenberg bei Salem erkundet. Schwere nächtliche Unwetter in Olaf überstanden, viel Badespaß am Comersee genossen, sind durch seine nahegelegenen Berge gewandert und haben kleine italienische Altstädte lieb gewonnen. Bilder und Post zu unserer Rundreise könnt ihr demnächst unter »OlafInNorthItaly betrachten.

Im September ging es für kurze Zeit auf Entdeckungsreise nach Usbekistan. Entlang der Seidenstraße erkundete ich mit meinen Eltern die Kultur Usbekistans, genoss die herzliche Gastfreundschaft der einheimischen, den dauerhaft blauen Himmel, sandfarbene Architektur mit türkisfarbenen Akzenten. Usbekistan ist ein herrliches Land und ich kann nur jedem, der die Chance hat es zu bereisen, dazu ermunter es zu tun. Für mehr Bilder und Eindrücke schaut in meiner Galerie vorbei oder lest euch demnächst die Beiträge »JuliaTravelsUzbekistan durch.

Nach fast zwei Monaten Abenteuer war ich gefüllt mit neuen Inspirationen und Motivation. Während der Urlaube entdeckte ich das Zeichnen wieder für mich und entwickelte sogleich ein kleines Geburtstags-Artwork in Form einer Schallplattengestaltung für Dilan Sahin. Für mehr Bilder schaut »BeiIhr vorbei. Demnächst könnt ihr auch ein »MakingOff davon betrachten.
Die letzten Monate des Jahres zogen sehr schnell und unspäktakulär an mir vorbei. Ich absolvierte die erste Hälfte meine Praktikums bei 99° Grafikdesign, welches meine ganze Zeit in Anspruch nahm und die Momente für all die kleinen Projekte verdrängte, jedoch freue ich mich schon auf das anstehende Jahr.


In der Hoffnung, 2018 möge mir genauso viel lehren wie 2017.  Liebe Grüße und euch allen viele inspirierende Momente!
  • Januar 21, 2018

Random Pictures Of Winter

No Words this Time.



cold walks through the neighbourhood

elevator selfies

at the christmas market

lights at the christmas market




the first snow

me, asking a stranger for the first time to take of photo for my 37/36 project

  • Dezember 12, 2017